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Sprache des Designs - Design der Sprache

Sprache des Designs - Design der Sprache

Design und Sprache stehen in tiefer Verbundenheit. Kaum ein Gestaltungsprozess wäre wohl denkbar, ohne dass er nicht an der ein oder anderen Stelle sprachlich vermittelt werden müsste. Im gleichen Zuge besteht eine der Kerneigenschaften und zugleich größten Herausforderungen des Designs darin, dass es ohne sprachliche Unterstützung auskommen kann, sich selbst erklärt, oder eigenständige, beispielsweise visuelle Sprachformen entwickelt. Diese Kompetenz wird wiederum nicht selten genau dazu verwendet, Sprachliches zu untermauern oder dort gestalerisch unterstütztend zu wirken, wo Sprache an ihre Grenzen stößt – etwa in Situationen oder Umgebungen wo Informationen schnell erfasst werden müssen. Ferner kommen wir nicht umhin, Dinge beim Namen zu nennen. Woraus sich auch ableiten lässt, dass man Dingen überhaupt erstmal einen Namen geben muss, wenn sie noch keinen haben. Hier zeigt sich, dass nicht nur Design, sondern auch Sprache selbst Gestaltungssache ist.

Wie das vonstatten geht und was wir daraus für unsere gestalterisches Praxis lernen können, finden wir mit Hilfe von kleinen Übungen, Dikussionen, textlichen Zugängen und Entwurfseinheiten heraus. Ganz nebenbei lernen wir unterschiedlichen Konzepte der Produktsemantik (Krippendorff), der Design Semiotik (Vihma) und des Offenbacher Ansatzes (Gros) kennen, wobei wir sowohl deren jeweiligen Entstehungskontexte als auch methodologische Aspekte in den Blick nehmen.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Design

Art des Projekts

Keine Angabe

Betreuer_in

foto: Prof. Dr. Tom Bieling foto: Jonathan Kuhlmann

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2025 / 2026

Keywords

zusätzliches Material