Rückblick Workshop 03.06.26


Letzte Woche fand der Workshop und Fieldtrip „Fields of Coexistence“ statt. Ziel war es, die vielfältigen Lebensformen auf dem Campus zu dokumentieren und zu kartieren sowie die Beziehungen zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Organismen sichtbar zu machen. In einer anschließenden Diskussionsrunde reflektierten wir gemeinsam mit den Studierenden die Wechselwirkungen zwischen diesen Organismen und den Strukturen der menschengemachten Welt.

Gemeinsame Suche und Dokumentation der unterschiedlichen Lebewesen auf dem HfG Campus.

Lebensräume unter der Lupe.

Laborarbeiten nach dem Fieldtrip

Ankündigung Workshop

Ankündigungsgrafik für den Workshop

Der Workshop und Fieldtrip lädt dazu ein, den HfG-Campus als Lebensraum wahrzunehmen.

Gemeinsam werden wir uns der Beobachtung von Lebewesen widmen, die den Campus neben uns nutzen und mitgestalten. Von Pflanzen und Insekten über spontane Vegetation bis hin zu Vögeln und Säugetieren untersuchen wir, wer und was in, an und um das Gelände lebt. Mit Lupen, Mikroskopen und Ferngläsern dokumentieren und analysieren wir Spuren, Habitate und Beziehungen zwischen den verschiedenen Lebewesen und mensch-gemachter Infrastruktur.

Im Mittelpunkt stehen dabei Beobachtung, Austausch und Diskussion: Welche Lebensformen teilen sich diesen Raum? Wie nutzen diese die artifizielle Umwelt? Wie können künstlerische und gestalterische Praktiken auf urbane ökologische Akteur_innen reagieren? Bezug genommen wird dabei unter anderem auf Diskurse wie »More-than-Human« und »Multispecies Thinking«, wie sie etwa von Donna Haraway und Anna Tsing geprägt wurden.

Der Workshop versteht sich als offene Annäherung an Fragen von Biodiversität, ökologischer Verflechtung sowie deren Bedeutung für die künstlerische und gestalterische Praxis.

Der Workshop wird aus Mitteln des green.office.fonds finanziert.